Stress und Burnout: mein therapeutischer und beraterischer Schwerpunkt

Stress - Stressfolgeerkrankungen - Burnout-Symptomatik - Lösungsmöglichkeiten:

1. Stress

- Text folgt in Kürze

2. Stressfolgeerkrankungen

- Text folgt in Kürze
 

  3. Burnout-Syndrom

  3.1. Definition: Was ist Burnout?

  Der Begriff Burnout kommt ursprünglich aus der Kernenergietechnik und meint laut Brockhaus ein „Durchbrennen von Reaktorbrennstäben oder Komponenten infolge zu geringer Kühlung (Kühlmittelausfall) oder zu hoher Wärmeerzeugung (unkontrollierte Kernspaltung) .

 

Im medizinischen Wörterbuch Pschyrembel wird es so definiert:
Ein Burnout-Syndrom ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit, das als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden kann, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefahr führt.

 

3.2. Wer ist betroffen? Wie entsteht das "Ausbrennen"?

Ausbrennen kann nur der, der einmal gebrannt hat! Besonders idealistisch eingestellte Menschen mit hohem Verantwortungsgefühl, die sich vollkommen in eine Arbeit oder Aufgabe einbringen können - und dann häufig die in ihren Augen angemessene Belohnung nicht in dem Umfang bekommen, die sie eigentlich erwarten. Diese Entlohnung muss nicht immer direkt monetär sein, es kann auch das ausgebliebene Lob des Chefs sein oder die verpasste Beförderung. Oder hochqualifizierte Menschen müssen jahrelang Arbeiten verrichten, die sie eigentlich unterfordern.

Besonders betroffene Berufsgruppen sind helfende und pflegende Berufe (Ärzte, Krankenpflegepersonal, Rettungsdienst), Lehrer, Sozialarbeiter, Erzieher, Geistliche, Polizisten, IT-Berufe, Kernkraftwerksangestellte, Fluglotsen , Manager, aber leider heute auch bereits bei Studenten und Schülern weit verbreitet. Wenn es anstelle der Überforderung zu einer massiven Unterforderung kommt, spricht man von bore-out (z.B. bei Arbeitslosen).

Konflikte die sehr häufig auftreten sind: geben-müssen-und-nicht-nehmen-können, Erschöpfung durch Überforderung, völliger Motivationsverlust, fehlende Anerkennung für Geleistetes (sog. Gratifikationskrise), mangelnder Erfolg, mangelnde Fähigkeiten für Gefordertes, kein Mitsprache- oder Gestaltungsrecht, diskontinuierliche Verläufe der Erwerbstätigkeit (Versöhnung mit der eigenen Biografie!), zeitgleiche Konflikte in Beruf, Partnerschaft, Familie...

 

3.3. Symptomatik

Körperliche Symptome, die meist im Vordergrund stehen, aber nicht direkt mit Stress in Verbindung gebracht werden sind: Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, ständige Erkältungskrankheiten oder Infekte, Schlafstörungen, funktionelle Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Engegefühl in der Brust, erhöhter Blutdruck, Übelkeit, Magenbeschwerden, Verdauungsstörungen, Übelkeit, Tinnitus, Ohrgeräusche, sexuelle Probleme, Gewichtsveränderungen.

An psychischen Beschwerden werden besonders häufig genannt: Schlafstörungen, Albträume, Nervosität, Gereiztheit, Angstzustände, niedergedrückte Stimmung bis hin zu Depressionen kommen oft dazu.

Als Kompensation werden vermehrt Alkohol, Kaffee, Tabak, Tabletten oder auch andere Drogen konsumiert.

In einer FORSA-Umfrage im Jahr 2009 wurden häufig folgende Aussagen von Betroffenen gemacht: Ich arbeite häufig am Limit. Mein Privatleben, Familie und Freunde kommen wegen meiner beruflichen Verpflichtungen oft zu kurz. Ich erfahre für meine Arbeit zu wenig Anerkennung, Wertschätzung. Es belastet mich, dass ich so wenig Einfluss auf meine Arbeitsbedingungen habe. Ich habe das Gefühl, dass mein Leben in den letzten Jahren immer stressiger geworden ist. Ich erwarte, dass der Stress in meinem persönlichen Umfeld in den nächsten zwei Jahren weiter zunimmt. Ich setze mich selbst unter Druck, da ich es immer allen recht machen möchte. Ich kann nur schwer richtig abschalten. Stress macht sich bei mir bereits durch gesundheitliche Probleme bemerkbar. Ich fühle mich vor lauter Stress wie in einem Hamsterrad gefangen. Um ein Ziel zu erreichen, nehme ich Stress für absehbare Zeit in Kauf.

 

4. Diagnose

5. "raus-aus-dem-stress" - Ganzheitliche Lösungsmöglichkeiten aus Coaching und Therapie

 

Aus rechtlichen Gründen mache ich auf Folgendes aufmerksam:
Einige der hier aufgeführten Therapiemethoden gehören zu den naturheilkundlich-komplementären Therapieverfahren, die zu den erfahrungs- und volksheilkundlichen Methoden gezählt werden, aber nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt sind. Therapieversprechungen können sich hieraus natürlich in keinem Fall ableiten lassen, und ob diese Verfahren im einzelnen Fall indiziert sind, kann nur eine genaue individuelle Anamnese und Untersuchung ergeben.